Weihnachtsfeier am 22.12.2018

Wie jedes Jahr fand sich die Vereinsgemeinschaft der KroKaGe zur traditionellen Weihnachtsfeier im Hotel und Restaurant „Zu den Drei Königen“ in Langenbrücken zusammen.

Der gesellige Abend versetzte die Teilnehmer in die richtige Stimmung, um Besinnlichkeit nicht nur in der Familie, sondern auch in der Gemeinschaft des Vereins zu erleben.

Der Vorsitzende, Hans-Peter Reichert

Der Vorsitzende, Hans-Peter Reichert, nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Anwesenden für die ausgezeichnete Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr herzlich zu bedanken und sprach allen seine persönliche Anerkennung für das Geleistete aus. Er führte in seiner Begrüßungsrede den Erfolg auf das Werk einer starken Vereinsgemeinschaft zurück, auf die man mit Recht stolz sein kann. Die Fähigkeit und Bereitschaft zur Arbeit im Team ist der Grundstein dafür, dass an die Erfolge der Vergangenheit angeknüpft werden kann und somit auch die zukünftigen Herausforderungen bewältigt werden können.

Nach seinem Vortrag eines Weihnachtsgedichtes bedankte er sich bei all denen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Er wünschte allen ein friedliches Weihnachtsfest und zum neuen Jahr beruflichen Erfolg, privates Glück, Gesundheit, Lebensfreude und viele ungetrübte Momente.

Anschließend wurden von den fleißigen Bediensteten des Wirtsehepaares, Ehrensenator Rudolf Dickgießer und seiner Frau Birgit, die gewählten Speisen aus der Menükarte serviert. Diese waren ohne Zweifel allesamt geschmacklich und qualitativ einer Weihnachtsfeier würdig. Nur wer Liebe und Leidenschaft für das Kochen besitzt kann so etwas bieten. Besser geht einfach nicht. Herzlichen Dank von uns allen an dieser Stelle.

Instrumentale Begleitung des amtierenden Prinzen, Prinz Christian I. vum klingenden Blech

Unter der instrumentalen Begleitung des amtierenden Prinzen, Prinz Christian I. vum klingenden Blech, der seiner Trompete gekonnt weihnachtliche Töne entlockte, sangen die Anwesenden drei Weihnachtslieder, und dann war sie plötzlich da: eine besinnliche, gesellige und, wie es sich für einen Faschingsverein gehört, nicht minder lustige Weihnachtsatmosphäre, die sich durch die gesamte Veranstaltung hindurch zog.

Ihre Lieblichkeit, Prinzessin Elena I. vum elektrisch Licht, sang mit royaler Stimmfarbe und majestätischer Grazie eine Weihnachtsgeschichte, in der sie uns, scheinbar frei von Lampenfieber und souverän, vom Lieblingsgetränk Ihres Prinzgemahls, nämlich einem hellen Weißbier, musikalisch anspruchs- und humorvoll in Kenntnis setzte. Ihr Prinz begleitete sie dabei instrumental mit der Trompete und mit den Noten der Melodie „Winter Wonderland“ von Komponist Felix Bernard (1897–1944). Die gesamte Aufmerksamkeit der Anwesenden galt dem Prinzenpaar, das einmal mehr unter Beweis stellte, dass es seinem Titel und seinem Amt in vorzüglicher Weise gerecht werden.

„Die Wunderbox“

„Die Wunderbox“ war der Titel eines Sketches, der viel Gelächter unter den Anwesenden verursachte. Das bringt bei einer Weihnachtsfeier niemand besser zur Präsentation als ein Faschingsverein, wie es die KroKaGe ist. Christiane Just, in der Rolle der Professorin Dr. med. Weissnix, empfing in Ihrer Sprechstunde einige Patientinnen. Zunächst unsere Prinzessin Elena I. vum elektrisch Licht, deren linker Unterarm sich permanent und unwillkürlich in die Höhe beugte, so als würde sie mit einer unsichtbaren Hantel Übungen ausführen. Danach suchte Andrea Eschbach Rat bei Prof. Dr. med. Weissnix, da sich ihr rechtes Bein ebenso unaufhaltsam regelmäßig in die Höhe hob und wieder senkte. Anschließend ging Martina Reichert in die ärztliche Sprechstunde, da sich ihre Zunge reptilienartig ständig den Weg nach draußen suchte, so als könnte sie darüber den Geruch imaginärer Beute wahrnehmen. Zuallerletzt besuchte Britta Mächtel Prof. Dr. med. Weissnix. Ihre beeindruckende Hochschwangerschaft leitete das Sketchende ein. Bis auf die Schwangere sollten die Patientinnen, laut Anweisung der behandelten Ärztin, ihren jeweiligen linken Unterarm in eine medizinische Wunderbox stecken. Behandlungsziel war, unter dem Einsatz der Wunderbox und mit Einnahme einer undefinierbaren Flüssigkeit, die die behandelnde Ärztin verabreichte, sämtliche Erkrankten von ihrem Leiden zu befreien.

Unsäglicherweise hatte das Gerät einen technischen Defekt, was zur Folge hatte, dass die von Prinzessin Elena gespielte Patientin die Leiden der anderen Patientinnen zu ihrer körperlichen Beschwerde dazu bekam, während die anderen Patientinnen glücklich und geheilt die Arztpraxis verlassen konnten. Als dann aber eine Hochschwangere die Sprechstunde aufsuchte, verließ Prinzessin Elena fluchtartig mit einem sich unkontrolliert in die Höhe bewegenden linken Arm, einem rechten Bein, das sich regelmäßig hob und senkte sowie einer ständig hervorschnellenden Zunge den Behandlungsraum mit den Worten „Jetzt ist Schluss mit lustig. Noi, noi. Ich will net auch noch ein Kind. Auf Nimmerwiedersehen.“ 

Nach dieser grandiosen Unterhaltung folgte auch schon der nächste Höhepunkt; der Auftritt der Elferräte Bernd Baumann als Nikolaus und Winfried Blank als Knecht „Winneprecht“ Ruprecht. Ihre himmlische Aufgabe war es, die „Vergehen“ der Elferräte und anderer Vereinsmitglieder, die sich im Laufe des vergangenen Jahres ereigneten, zu bestrafen. Zunächst wurden die „Vergehen“ in gekonnten und aussagekräftigen Reimen vom Nikolaus vorgetragen, der daraufhin seinen Knecht „Winneprecht“ aufforderte, die „Schuldigen“ mit symbolischen Rutenschlägen auf den Allerwertesten zu bestrafen. So zum Beispiel den großgewachsenen Senats- und Ehrensitzungspräsident Alois Fuchs. Als Urgestein und Experte der Kronauer Fastnacht machte er sich des Vergehens schuldig, sich während des Prinzenballs zeitweise ohne seine pelzbesäumte Narrenkappe erwischen zu lassen. Jedoch gab es bei der fachgerechten Ausführung der Bestrafung ein kleines technisches Problem. Um den körperlichen Höhenunterschied zwischen Alois Fuchs und Knecht „Winneprecht“ Ruprecht auszugleichen, musste hierzu ein Stuhl zur Hilfe genommen werden. Nur so konnte der Hosenboden des zu Bestrafenden erfolgreich ins Zielzentrum des weit zum Schlag ausholenden Knecht „Winneprecht“ geführt werden.

Den programmtechnischen Abschluss des Abends bildete die traditionelle Weihnachtstombola, die wie in den Jahren zuvor mit viel Spannung und Vergnügen vonstattenging. Während Prinzessin Elena I. vum eletrisch Licht die Losfee spielte, verlas Sitzungspräsident Michael Heinzmann routiniert unterhaltsam die Losnummern, während der junge Jonas Göhner die Weihnachtspäckchen ihren Gewinnern überreichte. Der Erlös der verkauften Lose wird wieder dem Kinderhospiz Sterntaler gespendet.

Liebe Vereinsmitglieder und liebe Kronauer Mitbürger, die Kronauer Karnevalsgesellschaft wünscht Ihnen allen von ganzem Herzen für das kommende Neue Jahr alles Gute, viel Gesundheit, Erfolg und Lebensfreude, aber auch die Wertschätzung dafür, dass wir unser Leben friedvoll und frei führen und gestalten dürfen. In Zeiten politischer Krisen, religiöser Konflikte, Flucht und (Natur-)Katastrophen sollte uns das alle dankbar und demütig machen, denn nichts ist selbstverständlich.

R.E.V