And the winner is …

Erfolgreiche Teilnahme beim Gauditurnier in Altlussheim


Obwohl die Faschingskampagne schon vorbei ist, hatten die Ralligarde und das Männerballett keine Zeit zum Ausruhen, denn im Kalender war schon der nächste Termin markiert: Das Gauditurnier in Altlussheim. So wurde auch nach Fasching noch fleißig trainiert und an der Choreographie gefeilt, denn die beiden Gruppen wollten sich tänzerisch von ihrer besten Seite zeigen. Am Samstag, den 23.03.19 war es dann soweit. Voller Vorfreude trafen sich die aktiven Tänzerinnen und Tänzer der Ralligarde und des Männerballetts mit ihren Trainerinnen und vielen „Fans“ beim Scharfen Eck, um gemeinsam mit dem Bus, der mit bunten Kostümen, verschiedenen Schminkutensilien und aufwendigen Kulissen gefüllt war, nach Altlussheim zu fahren. Dort angekommen staunte man nicht schlecht über die vielen Tanzgruppen anderer Vereine, die für das Turnier angemeldet waren und bereits vor der Halle warteten. Auch wenn bei dem Gauditurnier ganz klar der Spaß am Tanzen im Vordergrund stand, mischte sich mit dem Blick auf die Konkurrenz auch Aufregung unter die anfängliche Vorfreude. Insbesondere die Tänzerinnen der Ralligarde fieberten ihrem Auftritt gespannt und hochmotiviert entgegen, da es für viele der Ralli-Mädels die erste Turnierteilnahme in ihrer tänzerischen Laufbahn war. Der Wunsch mit dem diesjährigen Schautanz „Tarzan“ eine gute Platzierung zu erreichen war groß und wurde erfüllt. Der tolle und authentische Auftritt der Mädels begeisterte nicht nur das Publikum, sondern rührte auch die fünfköpfige Jury, die alle tänzerischen Darbietungen bewertete. Mit ihrer großartigen Leistung setzte sich die Ralligarde gegen 11 Konkurrenten durch und gewann verdient den ersten Platz.

Die Geschichte von Tarzan …
… seinen Freunden
… und Jane wurde liebevoll von der Ralligarde erzählt.
Das Bühnenbild und die tänzerische Klasse wusste die gesamte Halle zu begeistern.
Da staunt auch das fachkundige Publikum!
Einfach grandios!

Auch das Männerballett hatte einen Grund zum Feiern. Die bereits turniererfahrene Gruppe sorgte mit ihrer unterhaltsamen und routinierten Performance für gute Stimmung beim Publikum und der Jury. Am Ende erreichten die Männer mit ihrer schönen Choreographie den zweiten Platz. Die Freude über die hervorragenden Platzierungen war nicht nur den aktiven Tänzerinnen und Tänzern ins Gesicht geschrieben. Auch die mitgereisten Fans, die die Ralligarde und das Männerballett während des Turniers lauthals anfeuerten und tatkräftig unterstützten, jubelten den beiden Gruppen bei der Siegerehrung zu. Glücklich und mit zwei großen Pokalen im Gepäck kehrten die frisch gekürten Sieger wieder nach Kronau zurück, wo die Erfolge noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurden.

Das Männerballett – mit Leichtigkeit und …
… in perfekt schwebender Harmonie.
Hebungen – kein Problem für das Männerballett
Die Fans – genießen die Darbietungen
So sehen Sieger aus 😉
Ralligarde Platz 1
Männerballett Platz 2

Die Fastnacht ist von uns gegangen…

am Aschermittwoch fand sich im Hotel zu den Drei Königen in Bad Schönborn eine stattliche Trauergemeinde zusammen um der verstorbenen Fastnacht „die letzte Ehre“ zu erweisen.

Für alle war unsere geliebte Fastnacht in den letzten Monaten ein wichtiger Bestandteil des Lebens geworden.

Der erste Vorsitzende, Hans-Peter Reichert, appellierte in seiner gefühlvollen Trauerrede daran, daß man sich nicht auf den grossartigen Erfolg der letzten Kampagne ausruhen dürfe sondern, daß der Erfolg immer wieder neu und hart erarbeitet werden muß.

Trost fanden die Trauernden auch in dem von Ehrensenator Rudolf Dickigießer zusammengestellten und wunderbar schmeckendem Büffett – dem traditionellen Heringsessen, welches vom Prinzenpaar eröffnet wurde.

Nach dieser Stärkung fand auch Sitzungspräsident, Michael Heinzmann, tröstende und nachdenkliche Worte, die er an die Anwesenden richtete.

Mit seinem Vortrag zweier Gedichte weckte er bereits die Hoffnung und Vorfreude für die Kampagne 2019/2020.

Bevor sich die Trauergemeinde auf den Heimweg befand, waren bereits alle Tränen wieder getrocknet.

Die „Tollitäten“ übernehmen Zepter

Mit Böllern, Kämpfen und allerlei Narretei

Die Schnapsprüfung forderte von unseren Jungs alles!

Viel Narrenvolk, die Guggenmusik Bärämaddl und brachiales Gedöns der Böllerschüssen vom Schützenverein – alle zogen vors Rathaus in Kronau, um dem Prinzenpaar bei der Amtsenthebung des Schultes zu helfen. Wortgetreu hob das Paar Bürgermeister Frank Burkard über die Rathaustreppe.

Beim launigen Zeremoniell erkämpften sich die Tollitäten „Elena vom Elektrisch Licht“ und „Christian vom klingenden Blech“ den Chefsessel.

Prinz Christian rockt auf seinem John Deere den Parcours

Der Prinz fuhr den Renn-Traktor und wurde, hauptberuflicher John Deere’ler, verdächtigt, das Gegner-Gefährt manipuliert zu haben, doch das Bauhofteam siegte souverän. Die Narren bezichtigten das Gemeindeteam, den Vorsprung bei der Schnapsprüfung wegen Trainings gewonnen zu haben.

Prinzessin Elena bei der Siegerehrung

Burkard überließ schließlich den Narren den Sieg, zumal seine Wettkämpfer nach Prinzessinnen-Küsschen hechelten und er lieber mit KroKaGe-Troubadour Rainer Mächtel dem Sange frönte.

Besucherrekord in Kronaus Straßen

Gegenbesuch bei Fastnachts-Freunden geht klar

Der Chronist kann sich nicht erinnern, seit Bestehen der Kronauer Faschingsumzüge jemals so viele Zuschauer gesehen zu haben. Das Prinzenpaar Prinzessin „Elena vom Elektrisch Licht“ und Prinz „Christian vom klingendem Blech“ blickten huldvoll zufrieden vom Prunkwagen aufs tobende Narrenvolk. „Das schönste am Karneval ist, dass er nur einmal im Jahr stattfindet“, sagte Maisada Manet, aber noch mehr Fastnacht könnten viele Protagonisten gar nicht aushalten, zumal sich alle organisierten Fastnachter in der Region freundschaftlich unterstützen. So kamen die Fudiggl Guggenmusik Waghäusel, Longäbriggä Schlabbegugge, Stobblhobbl Forst, Kerrlocher Schnapp-Säck, die Basselschorra Büchenau, der Mexikaner Spielmannszug Reilingen, die Weihermer Schneckenschleimer, sowie die Bärämaddl Kronau und Phoenix aus Kronau immer wieder in die jeweiligen Hardt-Gemeinden. Der Musikverein Kronau sorgte für den uhrgenehmen musikalischen Part.Auch die Karnevalskomitee KC Frösche St. Ilsen, den Elferrat Ubstadt, die Zeidämä Fasnachter, das Komitee aus Karlsdorf, der Spraddl-Shuttle aus Kirrlach, und die Karnevalisten des HCC Hambrücken nutzten Kronau zum Schaulauf. Eine Verpflichtung zum jeweiligen Gegenbesuch ist selbstredend.

Feierlaune auch bei den Elferräten der KroKaGe

Doch was wäre ein Umzug ohne die Inspiration der privaten oder Vereinsgruppen, wie die Quasselweiwa der Riewerdieb und Radägickl, die Fastnachter des TSG Kronau, der TC Kiesbruch, die Zottlviecha, die Krunamä Umzugsweiwa und den Schäferhundeverein Kronau, der bereits zum 40. Mal teilnahm. Auch der „Delphi“-Stammtischs die Gruppe Flotte Lotte und die Solistin „SChduadess Hildegard“ alias Helga Kowohl, mischt mit ihren lustigen Ideen schon seit Jahren den Zug auf. Besucher aus der Nachbarschaft, aber auch solche von weit her, nutzen das tolle Treiben in Kronau Straßen und Gassen um an Tankstellen und dem magischen Zirkel rund um den Festplatz ausgelassen zu feiern. Immer wieder stockte der Zug, um ausgelassenen Besuchern ein Tänzchen zu ermöglichen. Kronau feiert seit fast einem halben Jahrhundert Straßenfastnacht und zieht immer wieder Zig-Tausende Besucher an. Und auch wenn rund um den Narrenwurm die Jugenschutzgruppe des Landratsamtes, das Ordnungsamt und die Polizei ganz besonders auf den Jugendschutz achtete, gab es Viele, die am Abend einem unbekanntem Verfasser zustimmten: „Ich hab so einen Durst, dass ich vor Hunger ganz müde bin“.

Unzählige Zuschauer, ob jung oder alt, entlang der Umzugsstrecke

Besucherrekord beim Fastnachtsauftakt

Bei der Prunksitzung in Kronau wurde viel getanzt

Ein großartiges Szenario bildete der Einmarsch des Kronauer Prinzenpaares „Elena I. vum Elektrisch Licht“ und „Christian I vum klingende Blech“ mit den Fanfarenzügen aus Bruchsal und Mühlhausen, bei denen die Tollitäten mitspielen.

Das Prinzenpaar „Elena I. vum Elektrisch Licht“ und „Christian I vum klingende Blech“

Im Auditorium befanden sich viele junge Leute, auch weil das Programm der Prunksitzung größtenteils von der neuen Generation mitgestaltet wurde. Sitzungspräsident Michael Heinzmann präsentierte Bürgermeister Frank Burkard, etlichen Größen der Narrenhochburgen im Umland und Hunderten Besuchern ein Programm, das zwar von Ballett und Garden dominiert wurde, die jedoch mit ein Grund für den überwältigenden Besuch waren. Die Tanze der Eleven in der Bambi- und Minigarde zielten aufs Gemüt der Mamis und Omis, während die etwas älteren Balletteusen der Prinzen- und die Mobärgarde schon den sportlichen und anmutigen Aspekt verdeutlichten. Die Ralligarde, das Hofballett und das Tanzmariechen lösten tosenden Beifall aus. Nicht nur durch exakte Märsche, sondern vor allern durch die Schautänze wie „Tarzan und Jane“ und „Cinderella“, bei denen Akrobatik und Grazie in perfekten Choreografien vereinigt wurden.

Auch die Büttenreden wurden von der nachdrängenden Jugend gestaltet. Anne Hillenbrand sprach von ihrem Alltag als „Krankenschwester und von Dolmetschern, die das medizinische Personal brauche. Sie sei die Übersetzerin für „Krunämärisch“ und Umgebungsdialekte. Teenie Lara Panzer schaute sich mit 13 Jahren schon mal unter den Boys um und kam zum Schluss: „Sie bleibe Single“ – zumindest vorerst.

Moderator Michael Heinzmann versuchte sich als Tanz-Eleve, zunächst mit klassischem Ballett, dann mit der Modeme wie dem Moonwalker, bis zu heftigen Rückenschmerzen. Das Erlernte demonstrierte er dennoch gekonnt und gefällig mit Tanzmariechen Larissa Heißler.

Auf den Brettern stand auch die „1. Mühlhausener Blechmusik“.

1. Mühlhausener Blechmusik

Aus alten Zeiten, doch immer modern, ist die Hitparade. Acht Damen der Garde-Abteilung traten als „DJ Ötzi“ und Backround Chor vom „Anton aus Tirol“ über „Ein Stern“, bis „Hey Baby“. Die Formation „KlubbbS“ wurde von Martina Reichert, Anja Mächtel imd Selina Walter mit authentischem Gesang persifliert. Was auf die Ohren gab’s durch die lautstarken Stücke der „Guggemusik „Bärämadd’l“. Authentisch wirkte Heiko Maier, der „Wissedälä“ mit der schnodderigen Klappe, der die Begebenheiten in und aus Omas Küche verballhomte. Die Grazie der Gardemädchen erreichte das Männerballett natürlich nicht aber 24, 1,7 Tonnen schwere Kerle traktierten die filigrane Bühne, die eine weitere Belastungsprobe ächzend aber unbeschadet überstand. Sie wurden Teil des grandiosen farbenfrohen Bühnenbildes, mit dem die gelungene Faschings-Ouvertüre ausklang.

Verleihung „Goldener Löwe“ und „Goldener Löwe mit Brillant“

Am 05.01.2019 wurden Klaus Hillenbrand und Alois Fuchs mit dem „Goldenen Löwen mit Brillant“, der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalsvereine im historischen Rathaus zu Speyer ausgezeichnet. Es ist die höchste Auszeichnung, die die Vereinigung verleiht. Sie setzt 44 Jahre aktive, ununterbrochene Vereinsarbeit voraus.

Alois Fuchs und Klaus Hillenbrand bei der Verleihung „Goldener Löwe mit Brillant“

Am Tag darauf wurde der „Goldene Löwe“ an ebenso verdiente Fastnachter verliehen. Von der Kronauer Karnevalsgesellschaft durften Peter Reichert, Willi Kehrer, Heiko Göhner und Andrea Christa in der Stadthalle zu Speyer diese hohe Auszeichnung entgegennehmen. Die Auszeichnung setzt 22 Jahre ununterbrochene Tätigkeit im Verein voraus.

Bei einem gemeinsamen Festessen im Hotel und Restaurant „Zu den Drei Königen“ in Langenbrücken wurden die Geehrten anschliessend gebührend gefeiert.

Der Verein gratuliert allen zu dieser hohen Ehrung und bedankt sich gleichzeitig für die bisher geleistete Arbeit. Für die Zukunft wünschen wir den Geehrten persönliches Wohlergehen und noch viele schöne und erfolgreiche Jahre bei der KroKaGe.

REV

Mit 2 PS durch die Pfälzer Weinberge zur Sektkellerei Schloss Wachenheim

Vereinsausflug der KroKaGe

Am Samstag, den 29.09.2018 fand bei schönem Wetter und viel Sonnenschein der Jahresausflug der KroKaGe statt. Um 8 Uhr trafen wir uns in unserem Vereinsheim, um ein gemeinsames Frühstück einzunehmen.

Das Frühstücksbuffet war vielfältig und ließ keine Wünsche offen.

Pünktlich um 9 Uhr ging es gut gelaunt und voller Erwartung auf einen schönen Tag mit dem Bus nach Friedelsheim (in der Pfalz). Der Bus war vollbesetzt.

Dort angekommen lernten wir Udo (Stadionsprecher der Adler Mannheim) kennen, der uns herzlich begrüßte und keine Schwierigkeiten damit hatte, uns vor Erklärung des weiteren Ablaufs, erst einmal zu einer spontanen, kleinen Sektprobe zu übereden.

Planwagenfahrt
mit 2 PS durch die grünen Pfälzer Weinberge

Anschließend und inzwischen kreislaufstabil teilten wir uns auf zwei Planwägen (einen größeren und einen kleineren) auf und tourten mit 2 PS durch die grünen Pfälzer Weinberge in Richtung Wachenheim. Auf dem Weg hielten wir an und machten eine kurze Rast, um die freigelegten Gebäuderuinen eines römischen Gutshofes zu besuchen. Diese Villa Rustica wurde 1980 zwischen Friedelsheim und Wachenheim bei der Flurbereinigung entdeckt und größtenteils ausgegraben und restauriert.

Gruppenfoto vor den Planwagen
Gruppenfoto vor den Planwagen

Nachdem wir die Ausgrabungsstätte der Römervilla besichtigt hatten, schossen wir noch ein Gruppenfoto vor den Planwägen und fuhren weiter nach Wachenheim.

Bei der Sektkellerei Schloss Wachenheim angekommen wurden wir im Innenhof herzlich in Empfang genommen. Im Innenhof fand bei Sonnenschein und vor der wunderschönen Schlosskulisse die zweite Sektprobe statt.

Es wurden drei Sekte kredenzt: 1. Schloss Wachenheim Weißburgunder (trocken), 2. Rosé (trocken) und zum Abschluss noch einmal einen weißen Sekt, ein Riesling (trocken).

Nach der Sektverkostung ging es mit den Planwägen wieder zurück nach Friedelsheim.

Die Stimmung war gut und lustig, es wurden Lieder gesungen und geschunkelt.

Wieder in Friedelsheim angekommen nahmen wir in der „Weinstube Haardtblick“ ein spätes und deftiges Mittagessen ein (Schnitzel in verschiedenen Variationen und traditionelle Pfälzer Spezialitäten wie Käsespätzle und einen „Winzerteller“ mit Saumagen, Bratwurst, Leberknödel, Sauerkraut und Brot).

In der Gaststätte verbrachten wir einige gesellige Stunden, kamen in Gespräche, sangen und schunkelten gemeinsam, bevor es mit dem Bus wieder in Richtung Kronau ging.

Erinnerungsfoto vor dem Bus
Erinnerungsfoto vor dem Bus

Vor dem Bus schossen wir noch einmal ein Erinnerungsfoto.

In Kronau/beim Vereinsheim angekommen, wurden wir von einem großen Vesper erwartet.

Dort ließen wir den Tag gemeinsam ausklingen.

Ein großes Dankeschön an Loraine Just, die den Ausflug organisierte und auch Sandra Schäfer, die uns bei unserer Rückkehr mit einem tollen Vesper begrüßte, sowie allen Helfern (Auf- und Abbau).

Es war ein sehr schöner Tag. Kameradschaftspflege kann nicht schöner umgesetzt werden.

D.B.